11/01/2015

Hallihallo,

ich befinde mich momentan im Familienurlaub in Vietnam. Über die Herbstferien verbringe ich hier und in Kambodscha zwei Wochen und nehme euch mit :) Den Travel Report habe ich in mehrere Teile geteilt.

Als ich das erste Mal in Hanoi aus dem Flughafen getreten bin, hat mich die vietnamesische Luft getroffen, wie einen Schlag. Große Hitze gepaart mit viel Luftfeuchtigkeit. Gott sei Dank konnte ich mich daran relativ schnell gewöhnen.
Ab in den Bus und es ging sofort los. Unser Reiseleiter konnte keine Zeit verlieren. Wir haben uns den Literaturtempel und das Ho-Chi-Minh-Mausoleum angeschaut und konnten danach endlich ins Hotel einchecken. Nachmittags sind wir durch die Altstadt gelaufen.
In Vietnam fahren fast alle Menschen Roller, weil das die schnellste Möglichkeit ist, sich fortzubewegen, bei den Menschenmassen. Die Straßen sehen aus, wie ein Meer aus Rollern. Richtige Verkehrsregeln gibt es nicht. Zumindest hält sich niemand dran. Jeder fährt irgendwie, irgendwann. Nur das extreme aufeinander Rücksicht nehmen verhindert, dass es pausenlos zu Unfällen kommt. Als Fußgänger muss man auf der Straße einfach zielgerichtet laufen und darauf vertrauen, dass alle um einen herum fahren oder bremsen. Adrenalin 100 %. Achterbahn ist nichts dagegen!
In Hanoi leben auf einer Fläche von 3.300 km² circa 8 Millionen Menschen. Ich habe in meinem Leben selten so ein Gedränge erlebt, wie in den Straßen und Gassen dieser Stadt. Endlich kann ich nachvollziehen, warum die Asiaten so oft mit Mundschutz durch die Gegend laufen. Bei den Abgasen hab ich mir oft auch einen gewünscht.
In Hanoi liegt das Regierungszentrum und viele große Firmen, Banken und Versicherungen haben hier ihren Sitz. Am Straßenrand sitzen die Menschen und essen oder arbeiten. Kleine Schnellküchen, Marktstände und Cafés sind aufgebaut und davor tummelt sich alles. Überall kann man den Menschen beim Zubereiten der Speisen zuschauen. Der Geräuschpegel ist sehr hoch. Die Rufe der Marktleute vermischen sich mit den Hupen der Roller und dem Krähen der noch lebenden Hühner in kleinen Käfigen. Trotz alledem habe ich die Stadt super gerne erkundet, weil es an jeder Ecke etwas neues Spannendes zu sehen gab und ich die Menschen aufmerksam beobachten konnte. Mich hat die Art interessiert, wie sie leben und ihr Alltag.

Mein Fazit: In Hanoi tobt das Leben.




Der Literaturtempel



Das Mausoleum




Vietnam ist zweitgrößter Reislieferant auf der ganzen Welt. Ungefähr 700 verschiedene Sorten Reis werden hier angebaut.

0 Comments :

Kommentar veröffentlichen