11/17/2015


Von Hoi An aus sind wir nach Saigon geflogen. Je weiter man in den Süden Vietnams kommt, desto wärmer wird es. Bei 90% Luftfeuchtigkeit ist das kein Spaß, aber ertragbar. Meckern auf hohem Niveau, denn hier ist schließlich gerade Winter! Saigon ist eine sehr junge Stadt. Die Mieten sind nicht so hoch, wie die in Hanoi und es ist relativ einfach an Arbeitsplätze zu kommen. Daher ist sie besonders für junge Menschen, wie Studenten, sehr attraktiv. Nach Kriegsende wurde Saigon offiziell umbenannt in Ho-Chi-Minh-City. Vor der Vereinigung von Nord- und Südvietnam war die Stadt eine Zeit lang besetzt von Großbritannien, Frankreich oder der USA. Diese beeinflussten sie in ihrer Architektur und Modernität. Noch heute ist ein großer Unterschied erkennbar, beispielsweise zu Hanoi. Hier leben circa 9 Millionen Einwohner. Tripadvisor hat uns abends in ein sehr authentisches kleines Restaurant geführt, welches auch ich wirklich weiterempfehlen kann: Bun Cha.
Am darauffolgenden Tag war ein Ausflug ins Mekongdelta geplant. Mit Fahrrädern sind wir die schmalen Straßen entlang gefahren, die die vereinzelten Häuser miteinander verbinden. Überall gab es kleine Brücken über das Netz von Ausläufen des Mekongs. Die Menschen leben in dieser Region hauptsächlich von dem Anbau von Obst. Alles um einen herum ist grün. Als ob einem das Paradies zu Füßen liegt, erstreckt sich die Landschaft am Fluss entlang. Wirklich einer der schönsten Orte, an denen ich je war und toll zu erkunden mit dem Fahrrad.
Mittagessen gab es auf einem Boot, mit dem wir dann noch einen schwimmenden Markt und eine Familie, die Süßwaren herstellt, besucht haben.
Durch unser sehr straffes Programm und die vielen Erlebnisse kommt mir der Urlaub doppelt so lange vor, als er tatsächlich ist. Es ist unglaublich schön eine fremde Kultur so nah kennenlernen zu dürfen und ich genieße jede Minute!

Saigon:

Mekongdelta:






Bei einer Familie, die Süßwaren produziert:



Die Herstellung von Popcorn


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