9/22/2016

Die erste Hälfte meiner Zeit hier in London ist jetzt schon bald um. Ein Wochenende bin ich sogar schon wieder zu Hause gewesen. Ich bin von London nach Berlin geflogen, um beim Lollapalooza Festival zu arbeiten und habe damit meinen Freund und meine zwei besten Freunde überrascht, die auch aus Hannover dorthin gekommen waren. Der Getränkestand, dem wir zum Arbeiten zugeteilt wurden, hatte kein Dach und so haben wir insgesamt 23 Stunden bei 30-35 Grad in der Sonne gestanden. Ein wirklicher Erholungstrip von den Praktikumsstrapazen war das also nicht. Trotzdem war die Musik natürlich gut und ich habe jede Minute mit meinen Freunden genossen.


Den Montag danach konnte ich mir freinehmen. So bin ich Sonntagnacht mit allen anderen zurück nach Hannover gefahren und habe am Montag erst mal ausgeschlafen. Die wenigen Stunden, die ich zu Hause hatte, habe ich vollkommen ausgekostet und sie am See und mit meiner Familie verbracht. Nach gutem (deutschen) Abendessen brachte mich mein Freund dann wieder nach Bremen zum Flughafen und es ging zurück nach London. Mein Flug hatte natürlich Verspätung, sodass ich nach Mitternacht dort ankam und keine Bahnen mehr fuhren. Ich musste den Bus nehmen und fiel um drei Uhr todmüde ins Bett. Als drei Stunden später mein Wecker klingelte, brauchte ich erst mal fünf Minuten um mich zu orientieren. Ich hatte echt Probleme zu realisieren, wo ich war. London, Berlin, Hannover und wieder London innerhalb von drei Tagen waren wohl ein bisschen viel für meinen Kopf.
Die darauffolgende Woche war die Letzte für meine zwei besten Freundinnen hier in London. Daher unternahmen wir jeden Tag etwas, um unsere gemeinsame Zeit hier gebürtig zu feiern, Schlafmangel hin oder her.




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